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Darmflora

Eine gesunde Darmflora

besteht aus apathogenen (harmlosen) Darmbakterien und ist dem Menschen von großem Nutzen.

Sie übernimmt wichtige gesundheitserhaltende Aufgaben:

– Sie verdrängt krankheitserregenden Bakterien, Viren und Pilze,
– sie regt das Immunsystem zur Bildung von Abwehrstoffen an
(die auch an anderen Stellen des Körpers gebraucht werden, z.B. in der Nasenschleimhaut),
– sie baut mithilfe der Darmbakterien unverdauliche Nahrungsbestandteile ab und
– befreit die Darmzotten von faulenden und gärenden Resten,
– sie beeinflusst auf positive Weise den Stoffwechsel des Darmepithels (die Zellen der Darmwand) und die
– Darmperistaltik,
– sie produziert Vitamine (z.B. Vitamin K, Folsäure), Enzyme, verschiedene Aminosäuren und essenzielle Fettsäuren,
– sie trägt zum Abbau und zur anschließenden Ausscheidung von Toxinen (Giftstoffen) bei.

 

Folgende Aspekte können die Darmflora beeinflussen bzw. schwächen:

Ungesunde Ernährung, Schadstoffe und Konservierungsstoffe in der Nahrung
Seelische und körperliche Belastungen (Stress, Sorgen)
Bewegungsmangel
Umweltgifte
Die Einnahme von Medikamenten (vor allem Antibiotika und Chemotherapeutika)
dezimiert nicht nur die Zahl der krankmachenden Bakterien, sondern auch die der gesunden, natürlichen Darmflora!

Eine Antibiotikum-Behandlung über 5 Tage reduziert die Darmflora ca. um 80%.
Sind mehr als 10% der Darmflora zerstört, kann sie sich nicht mehr selbst regenerieren und benötigt sorgsame Unterstützung.

Darmflorastörungen machen sich nicht nur durch Verdauungsprobleme bemerkbar –
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